Fahrspaß im Sommer

Sommerauto kaufen in Augsburg

Sind Sie bereits mit einem Cabriolet gefahren, kennen Sie das Gefühl von Natur und Freiheit. Beim ersten Mal ein besonderes Erlebnis, machen sich bei regelmäßigen Fahrten jedoch nach und nach unerwünschte Begleiterscheinungen bemerkbar. Wir informieren Sie darüber, was es bedeutet ein Cabrio zu besitzen und wann sich ein Fahrzeug überhaupt Cabrio nennen darf. Zudem erfahren Sie mehr über die negativen Seiten einer "Oben Ohne" - Fahrt. 

Was es bedeutet, ein Cabrio zu fahren

Ein Cabrio steht im Allgemeinen für einen sportlichen und luxuriösen Lebensstil. Wie kein anderer gilt ein Cabriofahrer als extrovertiert, lebensbejahend und cool. Mit einer langen Tradition und gestiegenem Komfort ist das Cabriofahren für viele Autoliebhaber zum Hobby geworden. Besonders in der heißen Jahreszeit sieht man viele offene Fahrzeuge auf den Straßen Augsburgs. Genau diese Eigenschaft macht ein Cabriolet aus: die offene Karosserie. Meist in einer Coupé-Ausführung, besitzen Cabrios ein flexibles, bewegliches Dach, welches sich im Bereich des Kofferraums versenken lässt. Im Unterschied zu alten Cabrios, lässt sich das Dach heute automatisch öffnen und verschließen, was die Handhabung maßgeblich vereinfacht hat. Da solch ein Wagen oben offen ist, wird die Bodengruppe verstärkt angelegt, um die notwendige Stabilität zu gewähren. Durch die luftigen "Oben Ohne" - Fahrten im Sommer gilt ein Cabrio grundsätzlich als Saisonfahrzeug. Da durch die halbjährige Nutzung Versicherungskosten und die Kfz-Steuer eingespart werden können, werden Cabrios im Winter trotz des verschließbaren Dachs seltener gefahren. Die Dächer bestehen entweder aus einem Hardtop oder einem Softtop. Ob Stahlblech oder Stoffdeck, die Dichtigkeit des Wagens wird in der Regel nicht beeinträchtigt. Da Cabrios als Statussymbol gelten, sind hochklassige Innenausstattungen sehr gefragt. Wer sich ein Cabrio zulegt, muss zwar mit verhältnismäßig hohen Anschaffungskosten rechnen, jedoch wird damit auch ein ähnlich hoher Wiederverkaufswert garantiert. In der Regel fahren Sie mit einem Verkauf die Ausgaben für die Anschaffung wieder ein, besonders da einige Cabrios mit wachsendem Alter an Wert gewinnen. Nach einer bestimmten Laufzeit wird so manches Cabrio zu einem Youngtimer und damit ein Sammlerstück für Liebhaber.   

Negative Begleiterscheinungen

Eine Fahrt im Cabrio stellen sich die meisten als luftig und entspannt vor. In der Realität sieht das jedoch oft anders aus. Durch meist rudimentär angelegte Windschotts lässt der Wind eine Fahrt oft ungemütlich werden. Daher sollten Sie sich bei der Anschaffung eines Cabrios nicht nur von Emotionen leiten lassen, sondern Funktionalität und Komfort des Wagens im Auge behalten. Diese sind neben der Optik maßgeblich für ein angenehmes Fahrgefühl. Zusätzlich zu den hohen Anschaffungskosten sind auch die Unterhaltskosten höher, als bei einem gewöhnlichen Fahrzeug. Durch einen hohen Kraftstoffverbrauch und meist teure Versicherungsbeiträge fallen die laufenden Kosten relativ groß aus. Zudem sollten Sie bei alten Modellen besonders auf den Zustand achten, da alte Stoffdächer undichte Stellen aufweisen können und der Innenraum schneller feucht werden kann. Das Material wird durch die kalten und nassen Wintermonate strapaziert, weshalb ein Stoffdach in der Regel nach einigen Jahren ausgewechselt werden muss. Dadurch, dass die einfahrbaren Dächer im Heck untergebracht werden, sind die meisten Cabrios nicht besonders geräumig. Für längere Reisen eignet sich ein Cabrio aufgrund der engen Kofferräume nicht. Zudem ist die Nutzlast geringer, weshalb nicht übermäßig viel Gewicht zugeladen werden darf. Unter Kritikern gelten Cabriofahrer zudem oft als protzig und selbstdarstellerisch, wobei dies immer auf einer subjektiven Wahrnehmung beruht. Vor einem Ankauf sollten Sie sich gut informieren, worauf Sie sich mit einem Cabrio einlassen. Jedoch kann den meisten negativen Begleiterscheinungen entgegengewirkt und der Fahrspaß im Sommer gewährt werden.